10 Dinge, die Introvertierte glücklich machen

Introvertierte glücklich

Was macht uns Introvertierte glücklich?

Die Liste der Dinge, die uns Introvertierte glücklich machen, ist lang. Daher habe ich mich auf die zehn Dinge fokussiert, die wahrscheinlich auf nahezu jede*n Introvertierte*n zutreffen. Los geht’s:

1. Lieblingsthemen

Was gibt es schöneres, als in ein neu gefundenes oder altbewährtes Lieblingsthema einzutauchen?

Ob das Kosmologie, Kunst, Musik, Literatur oder ein Hobby ist, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, da jedes Thema zum Lieblingsthema werden kann.

Der Anbau von Süßkartoffeln in den Mittelgebirgen kann für manche*n genauso spannend sein wie ein Training für den Marathon in New York.

Es macht glücklich, sich mit Themen in einer Tiefe beschäftigen zu können, die uns komplett eintauchen und den Alltag vergessen lässt.

2. Terminabsagen

Wie schön, wenn der Termin für den Elternabend oder die Vereinssitzung abgesagt wird. Oder ein Treffen mit einer Gruppe Freunden, zu dem Du Dich sowieso eher verpflichtet gefühlt hast.

Ein unverhofft freier Abend wartet auf Dich und Du kannst Dein Glück kaum fassen.

3. Akzeptanz

Deine Freunde und Freundinnen akzeptieren Dich genau so, wie Du bist.

Sie wissen von Deinen introvertierten Besonderheiten und mögen Dich unter anderem auch gerade deshalb.

Du fühlst Dich als ein willkommener Gast in der Welt der anderen und bist glücklich, dass Du solch akzeptierende Menschen in Deinem Leben hast.

4. Seelenverwandte

Neben Deinen Freundschaften gibt es vielleicht noch einen oder zwei Menschen, bei denen Du das Gefühl hast, dass Ihr seelenverwandt seid.

Es ist gar nicht selbstverständlich, dass wir im Leben auf solch ähnlich schwingende Wesen treffen.

Falls Du einen solchen Menschen dann auch noch als Lebenspartner gefunden hast, kannst Du Dich besonders glücklich schätzen.

5. Freiheit von Verpflichtungen

Das ist ein großes Geschenk, dass Du Dir selbst machen kannst:

Einen Tag im Monat, an dem Du keinerlei Verpflichtungen hast, nicht einmal Dir selbst gegenüber.

Du hast an diesem Tag keinen einzigen Termin und darfst über Deine Zeit so verfügen, wie Du es gerade brauchst.

Pures Glück, vor allem, wenn Du normalerweise eine aus allen Nähten platzende To-Do-Liste mit Dir herumschleppst!

6. Nicht-Stören-Funktion

Eine der besten Erfindungen für uns Introvertierte ist aus meinern Sicht die Nicht-Stören-Funktion am Smartphone.

So können wir selbst bestimmen, wann wir für die Außenwelt erreichbar sein wollen.

Noch einen Schritt weiter geht die Blockieren-Funktion. Auch wenn ich sie erst ein oder zwei Mal eingesetzt habe, empfinde ich es als Glück zu wissen, dass ich jederzeit die Wahl habe, einen Kontakt zu blockieren, der mir zum Beispiel unaufgefordert Werbung zukommen lassen will.

7. Reizarme Umgebung

Welch ein Glück, wenn wir uns in eine Umgebung zurückziehen können, die uns erlaubt, uns zu erholen, Ruhe zu erfahren, Durchzuatmen und unsere Batterien wieder aufzuladen.

Neben Deinem Zuhause, das hoffentlich eine solch ruhige Umgebung für Dich bereithält, gibt es solche Orte natürlich auch in der Natur, wie zum Beispiel an einem See, der kein Badesee ist, oder im Wald, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.

8. Etwas beitragen

Wir Introvertierte sind allermeistens sehr hilfsbereite Menschen und tragen gerne etwas zur Gemeinschaft bei.

Dabei fühlen wir uns glücklich, weil wir so unter anderem auch unsere Verbindung zu den anderen spüren können.

Wenn wir dann unseren Beitrag auch noch im Hintergrund leisten können, wird es richtig schön:

Wir backen den Kuchen, der dann von den extravertierten Vereinsmitgliedern verkauft wird, oder wir basteln extravagante Weihnachtskarten für den Basar, die dann dort von den extravertierten Mamas und Papas angepriesen werden.

9. Schatten überspringen

Bei Kindern lässt sich das besonders gut beobachten, auf uns Erwachsene trifft das aber genauso zu:

Du überwindest Dich, etwas zu wagen, was Du bisher noch nie ausprobiert hast, zum Beispiel Waveboard fahren.

Die anfängliche Angst weicht immer mehr der Begeisterung, je mehr Fortschritte Du machst. Das Glücksgefühl, wenn Du dann eine längere Strecke fahren kannst, ist wunderschön.

10. Den Augenblick genießen

Der Ausdruck „stilles Glück“ trifft diese Momente vermutlich am besten.

Du bist gerade unterwegs im Irgendwo, da blitzt auf einmal das Bewusstsein in Dir auf, wie gut es Dir gerade geht, wie glücklich Du jetzt, in diesem Moment bist.

Dafür braucht es keine großen Ereignisse oder Geschenke.

Das kann schon eine regenbogenfarbene Spiegelung auf dem Holzfußboden sein oder eine Meise, die sich auf Deinem Küchenfensterbrett niederlässt und für Dich singt.

Geht es Dir mit diesen 10 Dingen ähnlich? Was lässt Dich immer wieder Deine Art von Glück empfinden? Schreibe mir gerne einen Kommentar.

Alles Liebe

Claudia

P.S.: In dieser Podcast-Episode habe ich passend zum heutigen Artikel mit Dir schon einige Gedanken geteilt, wann wir Introvertierten uns am wohlsten fühlen. Vielleicht magst Du ja reinhören?

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