366-Tage Challenge

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Es sieht so aus, als hätte mich meine Challenge des Jahres 2020 gefunden!

Von einigen meiner introvertierten Freunden weiß ich, dass sie gerne an Challenges teilnehmen. Dabei lernst Du etwas über ein bestimmtes Thema, Du entwickelst Dich in einer bestimmten Richtung weiter oder Du eignest Dir eine gesunde Gewohnheit an.

Das kann zum Beispiel eine Sport-Challenge sein wie 30 Tage lang mindestens 30 Minuten täglich laufen, eine Ernährungs-Challenge wie 30 Tage keinen Zucker essen oder auch jeden Tag im Jahr meditieren.

Die Möglichkeiten vielfältig und dabei suchst Du Dir das aus, was gerade gut in Dein Leben passt.

Manche Challenges kommen, um zu bleiben

Auch ich bin ein Fan von Challenges und habe schon einige erfolgreich durchgeführt.

Manches stellt sich als wirklich machbar und so gut heraus, dass ich dabei geblieben bin. Wie zum Beispiel die ketogene Ernährung, an die ich mich jetzt schon seit 1.646 Tagen ununterbrochen halte.

Manches, wie kalt Duschen nach der Wim Hof Methode habe ich beim ersten Versuch nur 22 Tage durchgehalten. Das heißt für mich nicht, dass die Methode nichts für mich ist, sie war nur zu dem Zeitpunkt, als ich sie ausprobiert habe, nicht das Richtige für mich.

Kurz vor Jahresende 2019 kam jetzt eine Idee für eine Challenge um die Ecke, die mich gleich begeistert hat, weil ich so ganz phantastisch meine Leidenschaft für das Schreiben von Inhalten und tägliches Dranbleiben gleichzeitig trainieren kann.

Jeden Tag kreativ sein

Ein Blogger aus den USA hat mich dazu inspiriert, die Challenge anzunehmen, für 2020 an jedem der 366 Tage einen Beitrag zu veröffentlichen oder anders kreativ zu sein.

Das kann ein Blogartikel, ein längerer Facebook Post, ein Video, eine Zeichnung, Pinterest Pins oder auch eine Podcast Episode sein.

Was es dazu braucht, ist jede Menge Ideen und die Motivation, sich einer solchen Challenge zu stellen. Ausreden finden sich ganz bestimmt im Laufe des Jahres genug und ich bin schon auf all die Tricks gespannt, die sich mein inneres Schweinehündchen wird einfallen lassen.

Mir kommt es allerdings darauf an, mein inneres Schweinehündchen immer wieder mit Leckerlis abzulenken, damit es mich einfach meine Arbeit machen lässt.

Apropos ablenken: Heute ist ja gerade Tag 1 und schon ereilte mich das erste, allerdings vollkommen durchschaubare Ablenkungsmanöver.

Das Schweinehündchen haut schon am ersten Tag dazwischen

Noch nie ist es mir passiert, dass ich über dem Laptop Tee, Kaffee, Wasser oder sonstige Getränke verschüttet habe.

Und rate mal, was heute Premiere hatte: Der wunderbar duftende und genau die richtige Trinktemperatur aufweisende Chai-Tee hat von irgendwo her den Befehl erhalten, aus der Tasse zu springen und auf der Laptop-Tastatur zu landen. Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber damit nicht.

Jetzt hätte es ja auch klappen können mit dem Plan des Schweinehündchens, mich vom Schreiben des ALLERERSTEN Blogposts abzuhalten, denn das hätte unweigerlich zur Folge gehabt, dass ich meine Challenge schon am ersten Tag sauber versemmelt hätte.

Das Schweinehündchen rieb sich schon die Pfoten, allerdings gleich danach verwundert die Augen, als ich unverdrossen zum Laptop meines Mannes ging und diesen Blogpost jetzt genau auf diesem Gerät schreibe.

Steht der Tee noch sicher?

Ich schaue gerade leicht nervös nach rechts, wo die Tasse mit dem Chai-Tee steht, sieht alles gut aus bis jetzt, noch steht sie fest auf dem Tisch.

Obwohl ich gerade Durst habe, warte ich lieber noch ein bisschen und trinke etwas, wenn ich den Blogartikel für heute fertig geschrieben habe.

Der innere Dialog mit so einem süßen Schweinehündchen ist wirklich nett. Gerade wollte es mich mit unwiderstehlichen Worten dazu bringen, doch nur ganz kurz die Hand nach der Tasse auszustrecken, um nur ein kleines Schlückchen zu nehmen.

Gut, dass ich das Manöver durchschaue, denn nach dem ersten Stunt bin ich ja gewarnt und ganz vorsichtig unterwegs.

Hast Du auch Vorsätze für das Jahr 2020?

Wie schaut es bei Dir aus, hast Du Dir auch ein paar Neujahrsvorsätze ausgesucht?

Das Kreativsein, indem ich zum Beispiel Pins erstelle, schreibe, zeichne, spreche oder Videos drehe (wobei das noch nicht zu einhundert Prozent feststeht), ist der liebste Teil meiner Arbeit und daher wird es mir vermutlich relativ leicht fallen, jeden Tag etwas zu kreieren.

Dennoch wird es Durststrecken geben, auf denen mir der Weg lang vorkommen wird, das ist ja auch ganz normal.

Hast Du Lust, Dir auch eine 366-Tage Challenge auszusuchen? Eine Challenge, die Dich genau richtig fordert und Dir gleichzeitig Freude bereitet?

Challenges bringen Dich weiter

Bei einer bestandenen – und sogar einer abgebrochenen – Challenge lernen wir unheimlich viel:

Wir lernen, dass wir der Typ Mensch sind, der durchhalten kann, wenn es darauf ankommt.

Wir lernen, uns zu vertrauen, dass wir uns auf uns selbst verlassen können, auch wenn unser Schweinehündchen es uns wahrlich nicht immer leicht macht.

Wir lernen, dass eine Challenge uns dabei hilft, unsere Komfortzone auf eine Weise auszudehnen, die sich gut anfühlt.

Wir tun etwas nicht auf Biegen und Brechen, sondern weil wir es uns aussuchen und daran wachsen wollen, ohne dazu gedrängt worden zu sein.

Es tut unheimlich gut, festzustellen, dass wir dazu in der Lage sind, über uns hinauszuwachsen!

Suche Dir Verbündete, denen Du vertrauen kannst

Einen kleinen Tipp möchte ich Dir für heute noch geben: Wenn Du Dir eine Challenge aussuchst, suche Dir gleichzeitig auch die richtigen Menschen aus, mit denen Du Dein Vorhaben teilst, denen Du also davon erzählst, wobei es in Deiner Challenge gehen soll.

Gerade wenn Du kreativ sein willst ist es wichtig, nur Menschen ins Vertrauen zu ziehen, die Dich vorbehaltslos unterstützen. Sonst wird die Flamme Deiner Begeisterung schneller erlöschen, als Du schauen kannst.

Suche Dir Mitstreiter oder Cheerleader, die sich von Deiner Begeisterung zumindest ein klein wenig anstecken lassen und Dich ermutigen, auch wenn es einmal nicht so gut vorangeht.

Schreibe mir gerne in den Kommentaren, welche Challenge Du als nächstes vor hast oder welche Art Challenge Du Dir überhaupt vorstellen kannst. Aus welchen Gründen wäre eine 366-Tage Challenge etwas für Dich?

Alles Liebe

Claudia

P.S.: Hier kannst Du lesen, wie Du Deine nächste Challenge bis zum Ende durchhalten kannst und Dir dazu die ultimative Challenge Checkliste herunterladen!

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