Beruhigende Gedankenwolken

Gedankenwolken

Mit dem Kopf in Gedankenwolken zu stecken ist wunderbar.

Ganz besonders, wenn es sich dabei um beruhigende und freundliche Wolkengebilde handelt.

Je nach Gedankenwetter wirkt eine nachdenkliche Stimmung geradezu einladend.

Manchmal beginnen die beruhigenden Gedankenwolken unmittelbar, ausgelöst zum Beispiel durch eine ermutigende Textpassage in einem Buch oder durch eine Erinnerung an ein positives Erlebnis.

Ins Nachdenken versenken

Wenn Du Glück hast, gesellen sich zu der ersten Wolke weitere nette Gedankenwolken und Du tust das, was Dir als Intro besonders leichtfällt:

Du versenkst Dich ins Nachdenken.

Ein Gedanke reiht sich an den nächsten und da Du gerade Zeit hast, suchst Du Deinen Lieblingsplatz in der Natur oder in Deiner Wohnung auf und machst es Dir gemütlich.

Dort kannst Du es Dir gut gehen lassen und sinnieren.

Vielleicht kommst Du viel zu selten dazu, Dir einen Aufenthalt in den beruhigenden Gedankenwolken zu erlauben.

Möglicherweise liegt es auch an den Gedanken selbst, die je nach Ereignissen im Außen eher weniger einladend wirken, weil sie Dich traurig machen oder Du Dir Sorgen machst.

Daher heißt Du die beruhigenden Gedanken willkommen und lässt sie an Deinem inneren Gedankenhimmel vorbeiziehen.

Ins Vertrauen hineinfallen

Die beruhigende Wirkung wird noch verstärkt, wenn Du Dich zusätzlich in ein Vertrauen fallen lässt, das durch das Gefühl des Gut-Aufgehoben-Seins an Deinem Lieblingsplatz entsteht.

Du spürst, wie Du durch das gemütliche Sitzen oder Liegen Deine Sorgen loslassen kannst und wieder Mut fasst.

Du betrachtest den Augenblick und bist froh, dass Du Dich gerade jetzt um nichts anderes kümmern musst.

Auch wenn sich vielleicht ab und zu einmal eine etwas grauer gefärbte Wolke dazwischenschiebt, hältst Du weiter Ausschau nach den beruhigenden Gedanken und bleibst in diesem ruhigen Moment.

In die Gedankenwolken hineinhorchen

Wenn Du magst, kannst Du in Dich hineinhorchen und lauschen, ob dort bestimmte ermutigende Worte oder Sätze aufsteigen, die aus Deinen Gedankenwolken herauspurzeln, so dass Du sie auffangen kannst.

Falls Du einen Stift und Papier zur Hand hast, schreibst Du Dir diese guten Erinnerungen und beruhigenden Sätze auf.

Eventuell kommen dann Sätze wie

„Es wird alles gut werden“ oder

„Ich habe schon ganz andere Situationen überstanden“ oder

„Es ist so herrlich, einfach mal nichts zu tun“ oder ähnliches dabei heraus.

Vielleicht bekommst Du auch Ideen zugeworfen, wie Du die nächsten Tage das gute Wetter nutzen kannst, mit wem Du wieder einmal telefonieren möchtest oder was Du gerne einmal backen würdest, wenn Du beim Einkaufen endlich wieder Hefe ergatterst.

Oder Du fängst an, etwas zu zeichnen, das Deine innere Landschaft abbildet.

Im Nichtstun verweilen

Genauso gut kannst Du aber auch dasitzen und tatsächlich einfach die Gelegenheit des Nichtstuns genießen.

Je nachdem, wie schnell die Krise vorbeigeht, wird es möglicherweise wieder eine ganze Weile dauern, ehe Du genügend Muße findest, um Dich so in den Moment fallen zu lassen.

Sollten Deine Gedankenwolken abebben, kannst Du Dich darin versuchen, das Nichts zu betrachten.

Dieser Zustand ist sonst nur sehr schwer zu erreichen und ich beglückwünsche Dich, wenn Du das erleben darfst.

An das Verbundensein denken

In solchen Momenten wird uns bewusst, wie sehr wir mit allem verbunden sind und wie alles mit allem zusammenhängt.

Wir spüren dann unsere Zugehörigkeit zu dem großen Ganzen, zur Menschheit, unserem Planeten Erde und dem Kosmos.

Unser Vertrauen ins Leben, in unser Sein als Mensch wächst und wir spüren, dass alles um uns herum beseelt ist.

Nach einem Aufenthalt in den beruhigenden Gedankenwolken fühlen wir uns meistens erleichtert und voller Hoffnung.

Ab und zu bekommen wir ein paar Geschenke in Form von Ideen und tröstlichen Gedanken mit auf den Weg und erinnern uns später gerne an diese Zeit des Nachdenkens.

Da wir diese Momente nicht allzu oft erleben, dürfen wir dankbar sein, wenn uns ein solcher geschenkt wurde.

Ich wünsche Dir, dass Du ähnliche Aufenthalte in den beruhigenden Gedankenwolken möglichst oft erlebst und sie nutzen kannst, um wieder neue Energie für Deinen Alltag aus ihnen zu schöpfen.

Alles Liebe

Claudia

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