Die besten Gewohnheiten für Introvertierte

Angewohnheiten für Introvertierte Blogartikel


Gewohnheiten, um Introversion voll zu integrieren


Gibt es Gewohnheiten, die Dir dabei helfen, Du selbst zu sein und Deine Introversion voll und ganz zu akzeptieren?


Nach meiner Erfahrung gibt es sie tatsächlich und ich möchte Dir einige davon in diesem Artikel vorstellen.


Vielleicht können diese Gewohnheiten auch Dir dabei helfen, Deine Introversion komplett in Dein Leben zu integrieren und sie als Stärke zu sehen.


Ich nehme jetzt einfach mal an, dass Du bereits erkannt hast, in welchem Maß Du introvertiert bist. Du hast Dich dafür entschieden, Deine Introversion mit offenen Armen willkommen zu heißen und das Beste aus Deiner zurückhaltenden Art zu machen.


Gib Dir Zeit zur Erholung


Nachdem Du bestimmt schon weißt, dass Du Allein-Zeit brauchst, um Dich nach einem anstrengenden Tag unter vielen Menschen oder in einer lauten Umgebung wieder zu erholen, ist es wichtig, dass Du dieses Bedürfnis auch wirklich ernst nimmst und diese nötige Allein-Zeit aktiv einplanst.


Mit aktiv einplanen meine ich, dass Du Dir schon im Vorfeld eines anstrengenden Tages oder Termins Gedanken darüber machst, wann Du Dir hinterher Zeit für Dich gibst.


Ja, wann Du Dir Zeit gibst, nicht nimmst. Zeit nehmen klingt immer ein bisschen so, als würdest Du sie jemandem anderen wegnehmen.


Das kann unter Umständen sogar unangenehme Gefühle in Dir wecken, so dass Du Dich fast schon schuldig fühlst, wenn Du Dir die Zeit „nimmst“.


Gönne Dir die Zeit, sie gehört Dir!


Also gib Dir diese Zeit und gönne sie Dir von Herzen, denn sie gehört ja Dir! Nutze sie ganz bewusst, um Dich wieder zu erholen.


Je öfter Du das schaffst, desto schneller kannst Du wieder für „die Welt da draußen“ oder zum Beispiel auch für andere Menschen in Deinem Leben da sein.


Du hast Dich ausgeruht und fühlst Dich erholt, weil Du Deine eigenen Bedürfnisse ernst genommen und gut für Dich selbst gesorgt hast.


Es ist so wichtig, das zu erkennen und umzusetzen!


Da fällt mir immer das Bild von einer Mama mit Kind im Flugzeug ein: Wenn die Sauerstoffmasken in der Kabine von der Decke fallen, sollte die Mutter sich selbst zuerst die Sauerstoffmaske überziehen, um dann in Ruhe ihrem Kind helfen zu können.


Nur so haben beide die Chance, genügend Sauerstoff zu bekommen und die Situation dann hoffentlich unbeschadet zu überstehen.


Du entscheidest über Deine Weiterentwicklung


Die nächste Gewohnheit, die ich als hilfreich empfinde, ist die ständige Weiterentwicklung.


Als introvertierter Mensch weißt Du mittlerweile ziemlich genau, was Dir gut tut und dass Du genau so sein darfst, wie Du bist.


In meiner allerersten Podcast-Episode „Introvertierte Basics“ haben wir ja bereits das Thema „Extraversion bei Bedarf raufregeln“ besprochen und dass jeder einen gewissen Grad an Extra- und Introversion in sich trägt.


Worauf ich aber jetzt hinauswill ist die Tatsache, dass wir uns gar nicht in Richtung Extraversion verändern wollen – oder, wie manchmal von anderen Menschen gefordert, sogar sollen – sondern dass wir die Freiheit haben, uns selbst auszusuchen, welchen Weg wir einschlagen wollen.


Du möchtest das Leben, die Menschen und Dich besser verstehen


Oft stehen bei uns Introvertierten in der Weiterentwicklung gar nicht so sehr der materielle Gewinn oder sichtbare Erfolgsmerkmale im Vordergrund.

Wenn es Dir ähnlich geht wie mir, möchtest Du vielmehr Dich selbst, die Menschen, das Leben und alle damit zusammenhängenden Erfahrungen tiefer verstehen und erleben.


Mit Deinem Wissen und Deiner ruhigen Art trägst Du dann dazu bei, anderen Menschen Unterstützung und Verlässlichkeit zu bieten und entwickelst Dich mehr und mehr zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft, das anderen viel zu geben hat.


Sei auf Deiner Seite!


Die dritte Gewohnheit, die ich Dir ans Herz legen möchte, ist das Grenzen-Setzen.


Sei ganz klar auf Deiner Seite, wenn es darum geht, Grenzen hinsichtlich Deiner Zeit, Energie und Deinen sozialen Interaktionen zu setzen, und zwar, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.


Auf Dauer wird es Dir damit besser gehen, als wenn Du Dich zu oft immer wieder in Situationen wiederfindest, für die Deine Energie nicht reicht.


Du wirst so viel ausgeglichener und geduldiger. Und Du kannst dann, wenn es darauf ankommt, umso besser für andere Menschen da sein!


Das Beste kommt zum Schluss


Die aus meiner Sicht beste Gewohnheit – neben den aktiv geplanten Erholungsphasen – die Du Dir als introvertierter Mensch aneignen kannst, ist die folgende: Fokussiere Dich auf Deine Stärken!


Eine davon ist die Stärke des In-Dir-Ruhens. Diese Stärke ist immer da, wenn wir sie brauchen, ganz gleich wie groß das Chaos um uns herum auch sein mag.


Wir schauen nach innen und machen uns bewusst, wie sehr uns unsere Werte, unser Verständnis für uns selbst und andere und unser Akzeptieren dessen, was ist, bestärken.


Dieser Fokus unterstützt uns dabei, das zu erreichen, was uns wichtig und nützlich erscheint.


Du übernimmst Verantwortung


Wir können uns so kontinuierlich auf unsere Ziele zu bewegen und übernehmen Verantwortung für unser Leben.


Unser starker Sinn für persönliche Verantwortung verankert das Gefühl in uns, den Stürmen des Lebens standhalten zu können und versetzt uns in die Lage, unsere Segel jederzeit hissen zu können, wenn der Wind günstig steht.


Jetzt würde ich gerne von Dir wissen, welche Erfahrungen Du mit den Themen des heutigen Artikels gemacht hast.


Welche Gewohnheiten hast Du Dir im Laufe Deines Lebens angeeignet, um mit Deiner Introversion besser umgehen zu können?


Schreibe mir gerne in den Kommentaren!


Alles Liebe


Claudia

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