Launen sind ansteckend

Laune

Launen sind ansteckend, das hast Du bestimmt auch schon viele Male erlebt.

Entweder in die positive oder in die negative Richtung.

Neutrale Laune hingegen ist genau das, und ihr Ansteckungspotenzial ist eher niedrig.

Je höher die Schwingungsunterschiede der Launen, desto stärker beeinflussen sie sich gegenseitig.

Ein Gute-Laune-Morgen

Nehmen wir einmal an, Du wachst eines Morgens auf und bist ungewöhnlich gut gelaunt.

Du springst voller Vorfreude auf den Tag aus dem Bett.

Nachdem Du Dich für den Tag fertig gemacht hast, gehst Du gut gelaunt in die Küche, um das Frühstück für Deine Familie vorzubereiten.

Alles klappt wie am Schnürchen und Deine Laune steigt weiter.

Kritische Phase: Das Wecken der Kinder

Jetzt ist es an der Zeit, die Kinder wecken zu gehen.

Mit Deiner sprühenden Superlaune weckst Du voller Enthusiasmus das erste Kind.

„Och Mama, lass mich noch schlafen, ICH WILL NICHT AUFSTEHEN!“

Du lässt Dich nicht beirren und schwärmst dem Kind vor, was für ein toller Tag auf es wartet.

„Das wird bestimmt ein wunderbarer Tag heute, komm, das Frühstück ist schon fertig!“ 

Du beschließt, gleich noch einmal wieder zu kommen und gehst zu Kind zwei, das mit Nachdruck sagt

„Och nö, lass mich!“

Es schüttelt Deine Hand von seiner Schulter, als wäre sie ein unangenehmer, nasser Lappen.

Wie lange kannst Du Deine gute Laune beibehalten?

Na? Wie ist es jetzt um Deine gute Laune bestellt?

Falls sie noch da ist, hast Du Glück und die gute Schwingung ist stark genug, um solchen Versuchen, sie zu neutralisieren, zu widerstehen.

Spätestens wenn die Kinder mit langen Gesichtern und extra schlechter Laune am Frühstückstisch Platz nehmen, weil sie heute beide den anstrengendsten Schultag der Woche vor sich haben, wird es spannend:

Reicht die Schwingung Deiner guten Laune, um ihre negativen Frequenzen auch über einen längeren Zeitraum abzufangen?

Wenn Du die Einzige im Haus bist, die gute Laune hat, könnte es eine Herausforderung sein, sie aufrecht zu erhalten.

Je mehr tiefer negative Resonanzen sich vereinen, desto schneller wird positive Resonanz heruntergeregelt. Leider!

Resonanzen beeinflussen einander

Es wäre so schön, wenn ein Mensch im Haus reichen würde, um alle anderen mit der guten Laune anzustecken.

Wenn die anderen Familienmitglieder nicht zu negativ schwingen, sondern eher auf neutralem Terrain, kann das durchaus funktionieren.

Wir stecken uns mit unseren Resonanzen gegenseitig an, wie Klangschalen oder Weingläser, die nebeneinanderstehen und jeweils die Schwingung des Nachbarn aufnehmen.

Nach einer Weile schwingen wir als Launekörper im Gleichklang.

Ein positiv schwingender Körper nimmt im Laufe der Zeit die Frequenzen der negtiv schwingenden Körper an, wenn sie in der Überzahl sind und umgekehrt.

Negative Schwingungen wirken kraftvoller

Hast Du das schon einmal in Deinem Umfeld beobachtet?

Vielleicht ist Dir auch aufgefallen, dass negative Schwingungen mehr Kraft zu haben scheinen.

Wenn auf einer Feier die überwiegende Mehrzahl der Gäste guter Laune ist, braucht es dennoch nur ein oder zwei negativ Schwingende, um die Stimmung nach und nach etwas herunter zu regeln.

Sie muss dann nicht gleich komplett ins Negative kippen, aber die positive Frequenz wird auf jeden Fall abgemildert.

Umgekehrt ist es für ein oder zwei gut gelaunte Menschen nahezu unmöglich, eine größere schlecht gelaunte Gruppe mit ihrer guten Laune anzustecken.

Im Gegenteil, die beiden gut Gelaunten dürfen darauf achten, dass ihnen die gute Laune nicht abhandenkommt oder höchstens auf neutrales Terrain absinkt.

Gute Laune bewahren, wenigstens eine Weile

Wenn Du also morgens mit extra guter Laune aufwachst, genieße sie!

Vielleicht kannst Du einige Zeit allein mit Dir sein, um die positiven Launefrequenzen bewusst zu erleben.

Wenn Du einen Gute-Laune-Schub gerade gut brauchen kannst – und wer kann das nicht – ist es Dir vielleicht möglich, negativ schwingenden Umständen oder Menschen für ein oder zwei Stunden auszuweichen.

Du könntest dann zum Beispiel eine bevorstehende, schwierige Unterhaltung oder ein Treffen mit einem notorisch schlecht gelaunten oder anstrengenden Menschen auf später verschieben.

Früher oder später wirst Du natürlich wieder auf Menschen oder Umstände treffen, die Deine Laune neutraler schwingen lassen.

Das ist der normale Lauf der Dinge und auch völlig in Ordnung.

Ich wünsche Dir allerdings, dass Du bald wieder einmal eine solche Positivschwingphase erleben kannst, auch wenn sie vielleicht nur von kurzer Dauer ist.

Schließlich kommen solche Phasen nicht ganz so oft vor, wie wir es gerne hätten.

Denke daran, sie zu genießen, so gut es geht!

Alles Liebe

Claudia

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