Wieso Du bisher online Challenges selten durchgezogen hast – und wie du das in Zukunft ändern kannst

Challenges

Erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Deine nächste Challenge durchzuziehen

In diesem Blogbeitrag zeige ich Dir Möglichkeiten auf, wie Du die Wahrscheinlichkeit, Deine nächsten Challenges durchzuziehen, drastisch erhöhen kannst.

Zuerst schauen wir uns an, was sich hinter dem Begriff verbirgt und tauchen dann direkt in die besten Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Challenges für Dich als Teilnehmer ein.

Dazu kannst Du Dir weiter unten die ultimative Checkliste zur Vorbereitung von ChallengesWas eine Challenge ist, weißt Du wahrscheinlich: Ganz wörtlich ist es eine Herausforderung oder eine Anregung, sich einer Aufgabe oder einem Problem zu stellen.

In den letzten Jahren hat das Wort noch eine ganz bestimmte Bedeutung angenommen. Während einer Challenge, die ein Aufruf oder eine Einladung einer Person oder Gruppe sein kann, legst Du Dich darauf fest, Dich für einen bestimmten Zeitraum täglich einer bestimmten Herausforderung zu stellen.

Challenges gibt es in allen möglichen Formaten, zu unzähligen Themen und sie haben ganz unterschiedliche Zeitrahmen, in denen sie stattfinden.

Von 3- und 5- bis 30-, 90- oder gar 365-Tage Challenges und gibt es nichts, was es nicht gibt.

Deine bisherigen Erfahrungen

Vermutlich hast Du bereits an einer oder auch mehreren Challenges teilgenommen.

Wie waren Deine bisherigen Erfahrungen? Hast Du immer bis zum Schluss durchgehalten?

Oder warst Du eher frustriert, als Du nach wenigen Tagen aufgegeben hast und hältst Dich jetzt für zu wenig diszipliniert?

Unsere bisherigen Erfahrungen spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle, daher lohnt es sich, wenn Du Dir eine neue Herangehensweise an Challenges aneignest.

Das wird Dir erlauben, in Zukunft Deine Challenges mit Spaß und Durchhaltevermögen zu bestehen.

Der Geheimtipp lautet: Bereite Dich vor!

Oft lese ich in den Beschreibungen zu Challenges, dass Du gar nichts weiter zu tun brauchst als mitzumachen.

Wenn es so einfach wäre, hättest Du all Deine bisherigen Challenges geschafft und würdest diesen Artikel nicht lesen.

Daher lade ich Dich ein, Dich eben doch vor der Challenge auf das vorzubereiten, was da kommt.

Zuerst darfst Du Deinen Verstand an Bord holen

Wenn Du ihn nicht überzeugst, wird es schwer, denn er wird dann eher seinen Anker in der Komfortzone werfen und Dich daran hindern, in die Challenge-Gewässer loszusegeln.

Nimm Dir die Zeit, Deinem Verstand zu erklären, wozu diese Challenge gut ist. Was hast Du davon, wenn Du mitmachst? Finde mindestens ein belastbares Argument, das Deinen Verstand überzeugt.

Als nächstes sind Herz und Seele dran

Auch sie sollten mit an Bord sein, bevor es losgeht. Erkundige Dich bei Deinen Gefühlen, ob diese Challenge zu Dir passt.

Fühlst Du Dich wohl damit, diese Challenge zum jetzigen Zeitpunkt mitzumachen? Warum?

Generell sind Challenges immer dann besonders erfolgversprechend, wenn Du gerade eine relativ stressfreie Zeit erlebst und Dir vorstellen kannst, Dich täglich mit der Challenge zu beschäftigen.

Lege klare und spezifische Regeln für Dich fest

Damit meine ich, dass Du für Dich festlegst, was als bestandener Tag gilt und was nicht. Sinn der Sache ist ja, dass Du Dich jeden Tag mit diesem Thema beschäftigst.

Wenn Du klar festlegst, dass Du 10 Minuten Joggen gehst pro Tag anstatt zu formulieren „ich mache Sport“, dann fallen Dinge wie „gilt Einkaufen gehen schon als Sport?“ oder „Ich habe einmal die Treppe anstatt des Aufzugs genommen, gilt das?“ schon mal weg.

Je klarer und spezifischer Du Deine Aufgabe des Tages formulierst, desto leichter fällt es Dir. Du stellst schnell fest, ob Du sie bereits gelöst hast oder noch tätig werden darfst.

Gib der Challenge Priorität

So wichtig ist Dir die Challenge nun auch wieder nicht? Dann könntest Du Dir ja auch den kompletten Aufwand und die Energie, die Du ins Nachdenken über die Challenge gesteckt hast, sparen.

Sobald Du die Challenge ernst nimmst und mit Deinen inneren Instanzen Verstand, Herz und Seele zu einer Übereinkunft gekommen bist, dass Du sie mitmachen willst, dann wirst Du einen Platz in Deinem Terminkalender finden.

Nimm einfach an, dass die Challenge jetzt für den geplanten Zeitraum zu einem festen Bestandteil Deines Tagesablaufs wird, ohne Wenn und Aber.

Was brauchst Du für die Challenge?

Manchmal brauchst Du außer Sportklamotten wirklich nichts. Bei anderen Challenges wirst Du einige Utensilien brauchen, die Du auf jeden Fall vorher besorgen solltest.

Lies Dir die Anforderungen vom Anbieter nochmal genau durch und überlege Dir, ob Du die Dinge bereits hast, oder ob Du noch etwas besorgen musst, ehe es losgeht.

Suche Dir eine*n Mitsegler*in

Wie gut kannst Du Dich selbst motivieren und diszipliniert dabeibleiben?

Falls Du Dir leichter tust, mit einem freundlichen Menschen an Deiner Seite los zu segeln, dann suche Dir vor Beginn der Challenge die passende Begleitung aus.

Manchmal, je nach Format, findest Du auch während der Challenge noch eine*n Sparringspartner*in und Ihr könnt Euch gegenseitig unterstützen.

Wenn Du Dich gut allein zurechtfindest, könntest Du auch einfach Deinem Umfeld von Deiner Challenge erzählen und Dir so zumindest moralische Unterstützung holen.

Die folgenden Deiner Anteile solltest Du im Hafen lassen

Die Herren Perfektionismus und Kritiker sowie Frau Ausredenerfinderin dürfen im Hafen zurückbleiben.

Das sollten sie sogar, es sei denn, Du hast genug Energie, diesen drei Herrschaften ab und zu die Anwesenheit an Deck zu verbieten und sie in ihren Kajüten einzuschließen.

Es ist fast garantiert, dass sie Dir sonst den Wind aus den Segeln nehmen, das ist nämlich ihr Spezialgebiet.

Dazwischengrätscher kannst Du auf Deiner Challenge-Reise wirklich nicht gebrauchen.

Schließlich machst Du die Reise freiwillig, hast sie mit Verstand, Herz und Seele abgeglichen und für machbar befunden.

Werde Dir Deiner Absicht bewusst

Schreibe Dir vorher auf, was Du Dir von der Challenge erhoffst. Stelle Dir diese Fragen: Was erwarte ich von dieser Challenge? Was hoffe ich, zu lernen? Welches Ergebnis möchte ich erzielen?

Welche Änderungen kann ich damit herbeiführen? Welche guten Gewohnheiten werde ich in meinen Tagesablauf integrieren? Wie wird sich die Challenge langfristig auswirken? Wie werde ich mich am Ende der Challenge fühlen?

Checkliste für Challenges

Mit dieser Vorbereitung kannst Du ab jetzt jede Challenge bestehen, die Du für Dich als wertvoll erkannt hast.

Trage Dich hier ein, um die Checkliste für Challenges als ausfüllbare PDF-Datei herunter zu laden, die Du immer wieder nutzen kannst:

Du gewinnst Erkenntnisse

Aus einer vollendeten Challenge lernst Du viel für Dich. Du gewinnst Vertrauen in Dich und stellst fest, dass Du durchaus genügend Willenskraft und Disziplin aufbringen kannst, um eine Challenge durchzuziehen.

Dieses Wissen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Du zukünftige Challenges mit der richtigen Vorbereitung ebenfalls erfolgreich vollenden wirst.

Vorbereitung entscheidet über Deinen Erfolg

Du stellst schon im Vorfeld der Challenge sicher, dass Du im Einklang mit Verstand, Herz und Seele mit dem Thema bist.

Dadurch schützt Du Dich davor, Zeit und Energie an eine Challenge zu verschwenden, die gerade zur Zeit vielleicht gar nicht passend für Dich ist.

Manchmal kommt eine Challenge eben auch zum für Dich falschen Zeitpunkt um die Ecke, dann stellst Du mithilfe der Vorbereitung fest, ob Du teilnehmen willst oder lieber nicht.

Schaffst Du Raum für sie und machst sie zu einer Priorität in Deinem Terminkalender, oder lässt Du sie vorbeiziehen?

Suchst Du sie bewusst aus, oder lässt Du sie in Dein Leben stolpern und nimmst in Kauf, dass Du nach ein paar Tagen halbherzigen Mitmachens aufgibst?

Vorteile einer Challenge

Die Teilnahme an einer Challenge bringt Dir je nach Thema viele Vorteile

1. Du bist motiviert, eine Sache z. B. 30 Tage lang durchzuhalten.
2. Du hast Spaß und gewinnst neue Sichtweisen.
3. Du kannst z. B. ein neues Hobby, eine Ernährungsweise oder Sportart erst einmal testen, ohne Dich für immer festlegen zu müssen.
4. Du experimentierst mit Themen, die Dich schon länger interessieren.
5. Du lässt etwas Schädliches weg und lebst gesünder.
6. Du lernst Schritt-für-Schritt neue Anforderungen umzusetzen und wirst so immer schlauer und geübter.
7. Du gewöhnst Dir neue Verhaltensweisen an, die Dich im Leben weiterbringen.
8. Du lernst Leute kennen, die an ähnlichen Themen interessiert sind wie Du.
9. Du wirst produktiver und proaktiver und profitierst langfristig.
10. Du merkst, ob das Thema auch langfristig für Dich geeignet ist.

Analyse des Ergebnisses

Nachdem Du Deine Challenge erfolgreich beendet oder frühzeitig abgebrochen hast, ist eine Analyse sinnvoll.

Du hast sie geschafft? Dann stelle Dir die Frage: Was habe ich gelernt? Inwiefern hat sich die Challenge für mich gelohnt? Haben sich meine Erwartungen erfüllt?

Worauf achte ich bei der nächsten Challenge, damit sie genauso erfolgreich verläuft? Was hat mir beim Durchhalten besonders geholfen?

Solltest Du die Challenge abgebrochen haben, sind folgende Fragen hilfreich: Was ist der offensichtliche Grund für mein Abbrechen? Wenn ich mir meine Absichten und Erwartungen anschaue, waren sie als Motivation ausreichend?

Hatte ich ganz andere Vorstellungen? Habe ich die Vorbereitung nicht detailliert genug durchgeführt? Was möchte ich bei der nächsten Challenge anders machen?

Tipp zum Schluss

Vielen Leuten hilft es, wenn sie sich täglich im Kalender oder in einer App notieren, dass sie die Challenge für den Tag geschafft haben.

Mit der Zeit wird die Kette ohne Unterbrechungen immer länger und allein das motiviert schon, dranzubleiben.

Was war bisher Deine liebste Challenge?

Welches Format und welchen Zeitrahmen (z. B. in einer Facebook-Gruppe, E-Mails mit Tagesaufgaben über 5 bzw. 30 Tage oder ähnliches) bevorzugst Du?

Schreibe mir gerne einen Kommentar, ich freue mich, von Dir zu lesen!

Alles Liebe

Claudia

P.S.: In meinem ersten Blogbeitrag von 2020 kannst Du alles zu meiner 366-Tage Challenge „Jeden Tag einen Beitrag veröffentlichen“ lesen.

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