Unaufhaltsame Veränderungen

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Keiner von uns weiß, wie genau die Veränderungen durch das Coronavirus in unserem Leben aussehen wird.

Zu viele Möglichkeiten stehen im Raum.

Da wir noch nicht in die Zukunft reisen können, um belastbare Informationen über die Zeit nach der Pandemie zu erhalten, können die Auswirkungen für Dich sowohl positiv als auch negativ aussehen.

Gemeinsam Neuland betreten

Das Gute ist, dass wir gerade Alle gemeinsames Neuland betreten.

Es führen so viele Weg in dieses Neuland hinein und noch wissen wir nicht, welcher Weg sich als gut gangbar für uns erweist und welcher in eine Sackgasse führt.

Wir werden erst nach der Krise wissen, ob unser Umgang mit der Situation angemessen war, oder ob die Entscheidungen und damit die Maßnahmen, die von der Politik getroffen wurden, übertrieben waren.

Hilfreiche Fragestellungen

Die Fragen, die Du Dir jetzt stellen kannst, lauten:

Welche Informationen und die sich daraus ergebenden Gedanken und Handlungen empfindest Du als hilfreich?

Wem oder was schenkst Du in dieser Zeit Deine Aufmerksamkeit und lässt diese Informationen auf Dich wirken?

Denn eine Wirkung hat alles, was Du Dir anschaust, anhörst oder liest.

Ich empfinde es als hilfreich, wenn ich mir keine Fotos oder Videos von all den stark betroffenen Krankenhäusern anschaue, auch wenn wir dem kaum entgehen können.

Auch Augenzeugenberichte oder Berichte von Menschen, die schwer von der Krankheit betroffen waren, höre oder sehe ich mir nur ganz selten an.

Schlechte Nachrichten lieber in kleinen Dosen

Klar verstehe ich, wenn Du informiert sein willst und Dir die entsprechenden Nachrichten ansiehst oder anhörst.

Allerdings haben solche Nachrichten erwiesenermaßen einen gewissen Einfluss auf Dich und Dein Unterbewusstsein, das solche schlechten Neuigkeiten aufsaugt wie ein Schwamm.

Dein Gehirn hat die Aufgabe, unter anderem Dein Überleben zu sichern und ist daher ständig auf der Suche nach Bedrohungen.

Wenn Du Dir schlechte Nachtrichten anschaust oder anhörst, obwohl für Dich und Dein Leben im Moment gar keine Gefahr besteht, kann Dein Gehirn das nicht unterscheiden.

Es wird trotzdem mit der Ausschüttung von Stresshormonen reagieren und Du wirst aufgrund Deiner auf diese Nachrichten ausgerichteten Aufmerksamkeit mit der Zeit immer ängstlicher.

Suche nach hilfreichen Informationen

Du hast die Wahl und kannst Dich dafür entscheiden, zwar informiert zu sein, aber gleichzeitig auch darauf zu achten, dass die schlechten Nachrichten nicht überhandnehmen.

Gerade jetzt ist es wichtig, dass Du Dir auch hilfreiche Inhalte anschaust oder anhörst, die Dich aufbauen und unterstützen.

Dabei kannst Du Dein Gehirn beauftragen, sich auf die Suche nach hilfreichen Lösungen zu machen.

Du kannst Dich zum Beispiel fragen:

Wie kann ich mein Immunsystem unterstützen?

Welche Lebensmittel sind jetzt besonders wertvoll?

Welche Vitamine und Mineralstoffe helfen dabei, den Krankheitsverlauf einer Erkältung, einer Grippe oder Atemwegserkrankung zu mildern?

Gibt es Hausmittel, die ich anwenden könnte?

Wie haben Menschen in ähnlichen Krisensituationen es geschafft, diese Zeit zu überstehen?

Welche Sportarten lassen sich auf kleinstem Raum und ohne viel Ausrüstung durchführen?

Wie kann der Weg in die Veränderung aussehen?

Das Internet gibt Dir eine Fülle an Informationen, die Du jetzt mit viel Zeit an Deiner Seite recherchieren kannst.

Das gibt Dir das Gefühl, dass Du trotz der Lage, in der wir uns befinden, aktiv etwas tust, wovon Du und Deine Lieben profitieren können.

Wenn Du Dir Sorgen wegen Deiner Zukunft machst, kannst Du Dir das Bild des Neulands, das wir alle gerade betreten, zu Hilfe nehmen.

Wie kann für Dich ein Weg aussehen, der Dir und Deinen Lieben erlaubt, gestärkt aus dieser Krise herauszukommen?

Möchtest Du zum Beispiel in Zukunft Obst oder Gemüse oder Kräuter selbst anbauen?

Das kannst Du sogar auf einem Balkon oder auf der Fensterbank machen.

Der Hoffnung beim Wachsen zusehen

Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn Du etwas sähst oder einpflanzt und diesem Leben beim Wachsen zusiehst.

Die Pflanzen oder Kräuter lassen Dich eine Verbindung zur Lebenskraft spüren und gerade zusammen mit Kindern macht es viel Spaß, sich um die Pflanzen zu kümmern.

Damit schaust Du der Hoffnung beim Wachsen zu und die Pflanzen können für Dich zum Symbol für eine neue Zukunft werden, in die Du vertrauensvoll hineinwächst.

Stell Dir vor, Du wärst so ein Samen, der in die Erde gesteckt wird.

Genau so, wie wir uns gerade in einem eher dunklen Zustand befinden und noch nicht wissen, was uns erwartet, wartest Du gespannt ab, was da kommt.

Jeden Tag entwickelst Du Dich ein kleines Stückchen weiter, bis Du die Erddecke, die Dich bisher zugedeckt hatte, durchbrichst und auf einmal im Licht stehst.

Noch wissen wir nicht, wie lange dieser Entwicklungsschritt vom Samen zum zarten Pflänzchen, das durch die Erde nach oben wächst, dauert.

Aber es ist tröstlich zu wissen, dass auch dieser Zustand der Dunkelheit irgendwann vorbei sein wird, denn nichts bleibt, wie es ist.

Ich wünsche Dir stetiges Wachstum!

Alles Liebe

Claudia

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