Wachstumsschmerzen

wachstumsschmerzen

Heute schauen wir uns einmal Wachstumsschmerzen in Bezug auf Deine persönliche Weiterentwicklung an.

Dabei spielt die Schmerzvermeidung als eine der Hauptaufgaben des Gehirns eine besondere Rolle.

Dein Gehirn ist davon überzeugt, dass es Dich unter allen Umständen davor schützen muss, Schmerz zu empfinden.

Leider unterscheidet es dabei nicht zwischen Wachstumsschmerzen, die gut für Dich sein können, und allen anderen Schmerzarten.

Der Sinn von Wachstumsschmerzen

Wachstumsschmerzen haben – ganz ähnlich wie Geburtswehen – einen Sinn.

Sie sind das Ergebnis der Anstrengung und Arbeit, die Du Deine Weiterentwicklung gesteckt hast.

Anstrengung und Arbeit?

Da läuten gleich die Alarmglocken in Deinem Gehirn und sein Beschützerinstinkt schaltet sich ein.

Das ist sehr nett gemeint und zeigt, wie gut Dein Gehirn auf Dich aufpasst.

Hier kannst Du den passenden Artikel „Wie Dein Gehirn Deine Weiterentwicklung sabotiert“ lesen.

Echte Weiterentwicklung tut auch mal weh

Allerdings ist es gerade im Bereich von persönlicher Weiterentwicklung notwendig, dass Du tiefer tauchst und ehrlich mit Dir selbst und Deinen Anliegen umgehst.

Wie beim körperlichen Training kannst Du nur auf diese Weise eine echte Weiterentwicklung erfahren.

Dabei fallen mir die seit Jahren immer populärer werdenden, garantiert ohne Anstrengung anzuwendenden Möglichkeiten ein, die es auf dem Gebiet von persönlicher Weiterentwicklung gibt.

„Du brauchst nur 10 Minuten pro Tag Meditieren, Visualisieren, beim Universum bestellen oder bestimmte Silent Subliminals (unhörbare Texte oder Musik) anzuhören und Dein Leben ändert sich zum Positiven.

Ganz ohne, dass Du mehr dafür tun musst, versprochen!“

Wenn sich das für Dich zu gut anhört, um wahr zu sein, dann hast Du recht.

Du setzt Dich in Bewegung, um Dein Ziel zu erreichen

Natürlich steckt in all diesen Möglichkeiten ein Körnchen Wahrheit.

Allerdings wirst Du nicht darum herumkommen, auch etwas zu tun.

Anwenden, Handeln und Umsetzen sind die Zauberwörter, die Dir dabei helfen.

Die genannten Methoden funktionieren im Grunde wie ein Navigationsgerät.

Du setzt Dich in Dein Auto, gibst die Adresse ein und suchst die passende Route aus.

Jetzt darfst Du allerdings noch den Motor starten, den Gang einlegen und mit voller Aufmerksamkeit losfahren.

Dabei kann Dir das Navi gute Dienste leisten, indem es Dir den Weg ansagt.

Aber Du bist die Fahrerin oder der Fahrer.

Du machst die Arbeit

Auch die persönliche Weiterentwicklung bedeutet Arbeit.

Selbst wenn das viele Selbsthilfegurus gerne verschweigen oder beschönigen.

Die Wachstumsschmerzen bei echter Weiterentwicklung tun weh, allerdings zeigen sie Dir ähnlich wie Muskelkater, dass Du etwas geschafft hast.

Du hast Dich bewegt, die Anstrengung auf Dich genommen und das führt unweigerlich zu Wachstum.

Während der Anstrengung macht es nicht immer Freude.

Aber die Aussichten auf die fittere Kondition, die festeren Muskeln, den gesünderen Körper entwickeln so viel Zugkraft, dass Du weiter trainierst.

Je intensiver die Übungen, desto lohnender sind sie

Bei der persönlichen Weiterentwicklung läuft es gleichermaßen ab.

Je tiefer Du Dich mit Deinen Themen befasst, desto stärker wirst Du.

Und je intensiver die Übungen sind, desto mehr Wachstumsschmerzen können auftreten.

In einer Sache ähneln sich Weiterbildung und Muskeltraining ebenfalls:

Nach einer intensiven Trainingseinheit brauchst Du Erholung, damit das Wachstum nachhaltig ist.

Und Du fängst nicht gleich mit der höchsten Trainingsstufe an, denn dabei könntest Du Dich überanstrengen.

Das führt dann dazu, dass Du nach dem ersten Training mehr Schmerzen als nötig spürst.

Möglicherweise schreckt Dich das von weiteren Trainingseinheiten ab.

Daher ist es klug, wenn Du Dir Deine Themen in Schritten vornimmst.

Maßvolle Anstrengung bringt Dich eher ans Ziel

Anstatt alles auf einmal verändern zu wollen, suchst Du Dir einen Schmerzpunkt aus.

Das ist der Punkt, der Dich im Moment am stärksten davon abhält, Dich gut zu fühlen.

Dieses Thema fängst Du an zu bearbeiten, und zwar mit leichten Trainingseinheiten.

So baust Du nach und nach Vertrauen in Dein Training und seine Wirkung auf.

Außerdem halten sich dann die Wachstumsschmerzen in Grenzen und sind gut verkraftbar.

Du wirst Trainingsspezialistin

Je mehr Du trainierst, desto tiefergehende Übungen kannst Du Dir vornehmen.

Im Laufe der Zeit wirst Du so ein gutes Gespür dafür entwickeln, was Du Dir zumuten kannst und was Du besser auf später verschiebst.

Wachstumsschmerzen sind ein gutes Zeichen, dass Du wächst und Du kannst stolz auf Deine Fortschritte sein.

Bei der persönlichen Weiterentwicklung wird es immer wieder Phasen geben, wo Du stärkere Schmerzen spürst, genau wie im körperlichen Training.

Aber genau das zeigt, dass Du einen merkbaren Trainingsreiz gesetzt hast, der Dich weiterbringt.

Ich wünsche Dir viel Freude bei Deiner Weiterentwicklung.

Alles Liebe

Claudia

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