Zeitgeschichte beobachten und aus ihr lernen

lernen

Was können wir aus der derzeitigen Situation lernen?

Diese Frage könnte auch Dir in diesen Tagen durch den Kopf gehen, wenn Du Dir – hoffentlich nur kurz – die Nachrichten anschaust.

Wir bekommen teilweise erschreckende Bilder gezeigt, in denen uns vor Augen geführt wird, zu was wir Menschen fähig sind.

Ganz unabhängig davon, welche Art von Medien Du nutzt, wirst Du Dinge beobachten können, die Dich eventuell deprimieren oder hoffnungslos werden lassen.

Gesunde Distanz aufbauen

Einerseits sind wir gefühlt weit weg von den Geschehnissen in den USA.

Andererseits kommen vielleicht auch hier in Europa gewalttätige Auseinandersetzungen auf uns zu.

Hilft es uns, wenn wir uns Gedanken darüber machen, wer oder was hinter all diesen Vorkommnissen steckt oder wer die Situation wie für sich nutzen könnte?

Klar ist, dass es für uns als einzelner Mensch sicherer ist, wenn wir eine gesunde Distanz zu den Ereignissen aufbauen.

Medienschlachten von allen Seiten

Beobachten und Lernen ist eine gute Strategie, mit der wir wichtige Dinge für unsere Zukunft ableiten können.

Generell ist es schwierig, eine neutrale Berichterstattung zu finden, die frei von Gedankengut ist, das sich nur aus einer Richtung speist.

Ein komplett neutraler Fernseh- oder Radiosender, egal ob im In- oder Ausland, ist nicht in Sicht.

Daher könnte es sich als gute Idee erweisen, sich einen möglichst umfassenden Überblick zu verschaffen, indem wir uns die unterschiedlichsten Kanäle ansehen.

Wenn Du das tust, wirst Du feststellen, dass ein Medium teilweise genau das Gegenteil von dem berichtet, was ein anderes Medium zeigt.

Gut oder böse? Du darfst entscheiden!

Und dann gibt es noch die zahllosen „Privatreporter“, die via Twitter oder Youtube ihre persönlichen Videos teilen.

Je nach politischer Gesinnung wird Dir das gleiche Ereignis einmal als gut, ein anderes Mal als böse dargestellt.

Und Du darfst jetzt entscheiden, was Du glauben möchtest.

Dabei greifst Du natürlich auf Deine bisherigen Erfahrungen, Glaubenssätze, Denkweisen, Einstellungen und Emotionen zurück.

Beobachen und Lernen als einzige Chance

Wir alle versuchen ja, anhand von dem, was wir bisher in unserem Leben als richtig wahrgenommen haben, die Lage einzuschätzen.

Dabei gibt es aus meiner Sicht fast nur eine Wahl:

Beobachten und lernen.

Selbst Dinge, die eindeutig scheinen, können gefälscht sein.

Manchmal stellt sich nach einigen Tagen heraus, dass die Berichterstattung komplett falsch war, weil mittlerweile neue Details ans Licht gekommen sind.

Alles könnte gefälscht sein

Mit Hilfe von Deep-Fakes, also der Möglichkeit, Videos, Bilder und Tondateien zu fälschen, können wir uns nie sicher sein, ob das, was da gerade als die Wahrheit gesendet wird, tatsächlich so stattgefunden hat.

Das macht es für uns umso schwerer, die chaotischen Bilder und Berichte so einzuordnen, dass sie für uns Sinn ergeben.

Aus meiner Sicht lernen wir gerade, dass wir uns Zeit lassen sollten mit dem Einordnen.

Vor allem auch mit dem Bewerten von Situationen und Ereignissen.

Unterhaltung durch Angst

Die großen Medien haben ja den Auftrag, zu unterhalten und zu informieren.

Vielleicht auch noch – wie wir aus einigen Berichten gelernt haben – uns in Angst zu versetzen.

Das dürfen wir immer im Hinterkopf behalten, wenn wir schlimme Nachrichten gezeigt bekommen.

Denn das ist es, was mit uns passiert, wenn wir aufwühlende Bilder sehen:

Wir tauchen in Emotionen ein, identifizieren uns mit der ein oder anderen Seite und werden von Gefühlen überschwemmt.

In Balance bleiben durch Abstand zu den Nachrichten

Wir verlieren unsere Balance, unseren Frieden, unsere Distanz zum Geschehen.

Sollten wir deshalb die Augen vor dem verschließen, was gerade geschieht?

Das hängt sehr davon ab, wie sehr Dich solche Bilder und Berichte verstören und aus der Bahn werfen.

Wenn Du merkst, dass Dir die Nachrichten nicht gut tun, ist es für Dich sicher gut, wenn Du ein wenig Abstand nimmst.

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Bilder viel mächtiger sind als einfach nur Worte.

Du könntest Dir überlegen, eine Weile lang nur Nachrichten in Textform zu lesen.

Das wird Dir auch sehr viel Raum zum Beobachten und Lernen geben.

Aber Du lässt eben die schmerzvolle Welt nicht mehr ungefiltert in Dein Inneres und kannst die Geschehnisse so besser verarbeiten.

Eintauchen in die Welt der Recherche

Was Du auch lernen könntest, wenn Du möchtest:

Recherchieren auf eigene Faust.

Hinterfragen der Berichterstattung aller Richtungen.

Dabei wirst Du auf wertvolle Informationen stoßen, die Dir unendlich viele Anregungen für neue Wissensgebiete bringen.

Wer weiß, vielleicht interessierst Du Dich nach all den Ereignissen ganz besonders für die Geschichte Amerikas?

Oder Du tauchst tiefer in die Geschichte Deutschlands und des europäischen Kontinents ein?

Oder Du findest ein neues Hobby in Ahnenforschung?

All das könnten wir durch Beobachten und Lernen aus der derzeitigen Situation herausziehen.

Ich wünsche Dir spannende Erkenntnisse bei Deinen Nachforschungen und hoffe, dass Du den für Dich richtigen Abstand zu den Ereignissen findest.

Alles Liebe

Claudia

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